Pressemitteilung der Flüchtlingshilfe Lippe e.V. und der Antirassismus AG der Universität Bielefeld vom 10.06.2016

So schockierend dieses Schild auch ist, ist die Drohung in einem deutschen Behördenkontext zu sehen: „Es passiert nicht selten, dass Asylanträge von Menschen abgelehnt werden, obwohl ihnen im Herkunftsland Diskriminierung, Folter und sogar Ermordung drohen – ob aufgrund der häufig unsorgfältigen Antragsprüfung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge oder durch die restriktive Gesetzgebung“, kritisiert Andreas Zuckmayer

Flüchtlingshilfe Lippe e.V. äußert sich zu rassistischem Angriff auf Flüchtlingsunterkunft in Detmold

Andreas Zuckmayer, der als Asylverfahrensberater der Flüchtlingshilfe Lippe regelmäßig in der Unterkunft präsent ist, äußerte sich folgendermaßen zu dem Vorfall: „Natürlich verurteilen wir die Übergriffe der Silvesternacht aufs Schärfste. Ebenso verurteilen wir aber auch deren Instrumentalisierung durch Rassist_innen, wie sie im Angriff auf die Unterkunft in der Adenauer Straße zum Ausdruck kommt.“

Neue Interenetseite geht ins Netz

Kreis Lippe – Die Flüchtlingshilfe Lippe e.V. bezieht am 1.10.2015 ihre neuen Räume in der Lemgoer Str. 2, Detmold. Das Team der Mitarbeiter_innen hat sich durch die Arbeit in der Erstaufnahme in Oerlinghausen und Detmold auf acht Personen erweitert.